Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

Recht auf Leben

StGB_1914
Artikel 10 der UN-Behin­derten­recht­skon­ven­tion bekräftigt das ange­borene Recht eines jeden Men­schen auf Leben.

Damit greift die UN-Behin­derten­recht­skon­ven­tion Artikel 6 des UN-Zivil­pakt und Artikel 3 der All­ge­meinen Erk­lärung der Men­schen­rechte auf und bekräftigt diese.

Aus­drück­lich fordert Artikel 10 der UN-Behin­derten­recht­skon­ven­tion seine Unterze­ich­n­er­staat­en auf, alle erforder­lichen Maß­nah­men zu tre­f­fen, um den wirk­samen Genuss dieses Rechts durch Men­schen mit Behin­derun­gen gle­ich­berechtigt mit anderen zu gewährleis­ten.

 

Artikel 10 — Recht auf Leben
Die Ver­tragsstaat­en bekräfti­gen, dass jed­er Men­sch ein ange­borenes Recht auf Leben hat, und tre­f­fen alle erforder­lichen Maß­nah­men, um den wirk­samen und gle­ich­berechtigten Genuss dieses Rechts durch Men­schen mit Behin­derun­gen zu gewährleis­ten.

 
Nach dem gel­tenden deutschen Recht ist dieser Schutz schon auf ver­fas­sungsrechtlich­er Ebene durch Artikel 2 Abs. 2 GG umfassend gewährleis­tet. Strafrechtlich ist das Recht auf Leben durch die §§ 211 ff. StGB geschützt.