Der Zweck der UN-Behin­der­ten­rechts­kon­ven­ti­on

access 19409 640 - Der Zweck der UN-Behindertenrechtskonvention

Arti­kel 1 Satz 1 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on beschreibt den Zweck des Über­ein­kom­mens. Danach will das Über­ein­kom­men den vol­len und gleich­be­rech­tig­ten Genuss aller Men­schen­rech­te und Grund­frei­hei­ten durch Men­schen mit Behin­de­run­gen för­dern, schüt­zen und gewähr­leis­ten. Arti­kel 1 – Zweck­Zweck die­ses Über­ein­kom­mens ist es, den vol­len und gleich­be­rech­tig­ten Genuss aller Men­schen­rech­te und Grund­frei­hei­ten durch alle Men­schen

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Fol­ter und Men­schen­ver­su­che

Folter 288x3001 - Folter und Menschenversuche

Arti­kel 15 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on garan­tiert die Frei­heit von Fol­ter oder grau­sa­mer, unmensch­li­cher oder ernied­ri­gen­der Behand­lung oder Stra­fe. Die UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­tin wie­der­holt und bekräf­tigt damit für behin­der­te Men­schen das bereits für Jeder­mann in Arti­kel 7 des UN-Zivil­­pak­­tes und in Arti­kel 5 der All­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rech­te sowie in der UN-Anti­­fol­­ter­­kon­­ven­­ti­on fest­ge­schrie­be­ne Ver­bot der Fol­ter

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Frau­en mit Behin­de­run­gen

We Can Do It!

In Arti­kel 6 Absatz 1 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on wird aner­kannt, dass Frau­en und Mäd­chen mit Behin­de­run­gen mehr­fa­chen Dis­kri­mi­nie­run­gen aus­ge­setzt sind. In die­ser Bestim­mung ver­deut­licht macht die UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on, dass Frau­en mit Behin­de­run­gen auf­grund des Kri­te­ri­ums der Behin­de­rung und des Kri­te­ri­ums des Geschlechts mehr­fach benach­tei­ligt wer­den. Die Vor­schrift des Arti­kel 6 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on dient dazu, die

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Frei­heit und Sicher­heit der Per­son

LG Bremen

Nach Arti­kel 14 Absatz 1 Buch­sta­be a der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on genie­ßen Men­schen mit Behin­de­run­gen gleich­be­rech­tigt mit ande­ren das Recht auf per­sön­li­che Frei­heit und Sicher­heit. Die­se Rege­lung wie­der­holt und bekräf­tigt in Arti­kel 9 des UN-Zivil­­pak­­tes und Arti­kels 3 der All­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rech­te für jeder­mann getrof­fe­nen Rege­lun­gen. Nach Arti­kel 14 Absatz 1 Buch­sta­be b der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on darf Men­schen

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Frei­zü­gig­keit und Staats­an­ge­hö­rig­keit

Reisepass

Arti­kel 18 Absatz 1 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on erkennt das Recht von Men­schen mit Behin­de­run­gen – gleich­be­rech­tigt mit ande­ren – auf Frei­zü­gig­keit, auf freie Wahl ihres Auf­ent­halts­or­tes und auf eine Staats­an­ge­hö­rig­keit an. Arti­kel 18 Absatz 1 wie­der­holt und bekräf­tigt die für Jeder­mann gel­ten­den Rege­lun­gen des Arti­kels 12 des UN-Zivil­­pak­­tes sowie der Arti­kel 13 und

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Gebär­den­spra­che

Hallo - Gebärdensprache

Arti­kel 21 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on erkennt das Recht von Men­schen mit Behin­de­run­gen auf Mei­nungs­äu­ße­rung und Mei­nungs­frei­heit an, ein­schließ­lich der Frei­heit, sich Infor­ma­tio­nen und Gedan­ken­gut zu beschaf­fen, zu emp­fan­gen und wei­ter­zu­ge­ben. Arti­kel 21 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on ver­pflich­tet die Kon­ven­ti­ons­staa­ten, geeig­ne­te Maß­nah­men zu tref­fen, damit Men­schen mit Behin­de­run­gen ihr Recht auf Mei­nungs­äu­ße­rung und Mei­nungs­frei­heit

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Geburts­re­gis­ter und Namens­recht

Dienstsiegel Standesamt - Geburtsregister und Namensrecht

Nach Arti­kel 18 Absatz 2 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on sind Kin­der mit Behin­de­run­gen unver­züg­lich nach ihrer Geburt in ein Regis­ter ein­zu­tra­gen. Wei­ter­hin haben Kin­der mit Behin­de­run­gen das Recht auf einen Namen von Geburt an und das Recht, eine Staats­an­ge­hö­rig­keit zu erwer­ben.Eben­so ver­bürgt Arti­kel 18 Absatz 2 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on das Recht von Kin­dern mit Behin­de­run­gen,

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Gesund­heits­sor­ge

Berlin Charite 1740 - Gesundheitssorge

Arti­kel 25 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on beschreibt das Recht behin­der­ter Men­schen auf den Genuss des erreich­ba­ren Höchst­ma­ßes an Gesund­heit ohne Dis­kri­mi­nie­rung auf­grund von Behin­de­rung. Die­se Rege­lun­gen wie­der­ho­len und bekräf­ti­gen die bereits für Jeder­mann auf­ge­stell­ten Rege­lun­gen des Arti­kels 12 des UN-Sozi­al­­pakts, des Arti­kels 24 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on und des Arti­kels 12 der UN-Frau­en­­rechts­­kon­­ven­­ti­on. Im

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Gleich­be­rech­ti­gung und Nicht­dis­kri­mi­nie­rung

CDU-Wahlplakat

Arti­kel 5 Absatz 1 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on ent­hält das Aner­kennt­nis, dass alle Men­schen vor dem Gesetz gleich sind, vom Gesetz gleich zu behan­deln sind, ohne Dis­kri­mi­nie­rung Anspruch auf den glei­chen Schutz durch das Gesetz und glei­che Vor­tei­le durch das Gesetz haben. Die­se Vor­schrift wie­der­holt und bekräf­tigt damit die bereits im Inter­na­tio­na­len Men­schen­rechts­ko­dex ent­hal­te­nen

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Huma­ni­tä­re Not­la­gen

Erdbeben

Arti­kel 11 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on ver­pflich­tet die Ver­trags­staa­ten, alle erfor­der­li­chen Maß­nah­men zu ergrei­fen, um in Gefah­ren­si­tua­tio­nen, ein­schließ­lich bewaff­ne­ter Kon­flik­te, huma­ni­tä­rer Not­la­gen und Natur­ka­ta­stro­phen, den Schutz und die Sicher­heit von Men­schen mit Behin­de­run­gen im Ein­klang mit ihren Ver­pflich­tun­gen nach dem Völ­ker­recht zu gewähr­leis­ten. Die deut­schen inner­staat­li­chen Rege­lun­gen über den Schutz der Bevöl­ke­rung

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