“Men­schen mit Behinderungen”

Der Begriff “Men­schen mit Behin­de­run­gen” wird in Arti­kel 1 Satz 2 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on defi­niert. Danach bezieht sich der Begriff “Men­schen mit Behin­de­run­gen” auf Men­schen, die lang­fris­ti­ge kör­per­li­che, see­li­sche, geis­ti­ge oder Sin­nes­be­ein­träch­ti­gun­gen haben, wel­che sie in Wech­sel­wir­kung mit ver­schie­de­nen Bar­rie­ren an der vol­len, wirk­sa­men und gleich­be­rech­tig­ten Teil­ha­be an der Gesell­schaft hin­dern kön­nen. Damit

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Ach­tung der Privatsphäre

Arti­kel 22 der UN-Behin­­der­­ten­­­­rechts­­­kon­­­ven­­­ti­on gewähr­leis­tet das Recht behin­der­ter Men­schen auf Pri­vat­sphä­re. Nach Arti­kel 22 Absatz 1 der Un-Behin­­der­­ten­­­­rechts­­­kon­­­ven­­­ti­on­­dür­­fen behin­der­ten Men­schen kei­nen will­kür­li­chen oder rechts­wid­ri­gen Ein­grif­fen in ihr Pri­vat­le­ben, ihre Fami­lie, ihre Woh­nung, ihren Schrift­ver­kehr oder ande­re Arten der Kom­mu­ni­ka­ti­on oder ihre Ehre oder ihren Rufes aus­ge­setzt wer­den. Gegen rechts­wid­ri­ge Ein­grif­fe gewährt die Behin­der­ten­rechts­kon­ven­ti­on den

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All­ge­mei­ne Grundsätze

Arti­kel 3 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on bestimmt all­ge­mei­nen Grund­sät­ze, die dem Ver­ständ­nis der Vor­schrif­ten der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on die­nen und bei ihrer Umset­zung her­an­zu­zie­hen sind.Die­se all­ge­mei­nen Grund­sät­ze des Über­ein­kom­mens sind im Ein­zel­nen: die Ach­tung der dem Men­schen inne­woh­nen­den Wür­de, sei­ner indi­vi­du­el­len Auto­no­mie, ein­schließ­lich der Frei­heit, eige­ne Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, sowie sei­ner Unab­hän­gig­keit im Sin­ne von

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Arbeit und Beschäftigung

Werkstatt

Arti­kel 27 der UN-Be­hin­­­der­­­ten­­­rechts­­­kon­­­ven­­­ti­on beschreibt das Recht behin­der­ter Men­schen auf Arbeit auf der Grund­la­ge der Gleich­be­rech­ti­gung mit ande­ren. Die­ses Recht auf Arbeit schließt die Mög­lich­keit ein, den Lebens­un­ter­halt durch Arbeit zu ver­die­nen, die frei gewählt oder frei ange­nom­men wird. Gleich­zei­tig spricht die UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on in Arti­kel 27 die staat­li­che Pflicht aus, durch

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Aus­beu­tung, Gewalt und Missbrauch

Werkstatt

Arti­kel 16 Absatz 1 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on ver­pflich­tet die Kon­ven­ti­ons­staa­ten, alle geeig­ne­ten Maß­nah­men zu tref­fen, um Men­schen mit Behin­de­run­gen vor jeder Form von Aus­beu­tung, Gewalt und Miss­brauch, ein­schließ­lich ihrer geschlechts­spe­zi­fi­schen Aspek­te, zu schüt­zen. Zu den Maß­nah­men wer­den unter ande­rem Gesetzgebungs‑, Verwaltungs‑, Sozi­al- und Bil­dungs­maß­nah­men gezählt. Arti­kel 16 Absatz 2 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on kon­kre­ti­siert geeignete

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Bar­rie­re­frei­heit

Ampel

Arti­kel 21 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on erkennt u.a. das Recht von behin­der­ten Men­schen an, sich Infor­ma­tio­nen und Gedan­ken­gut frei zu beschaf­fen, zu emp­fan­gen und wei­ter­zu­ge­ben. In ihrem Arti­kel 9 Absatz 1 ver­pflich­tet die UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on ihre Unter­zeich­ner­staa­ten, geeig­ne­te Maß­nah­men zu tref­fen, um für Men­schen mit Behin­de­run­gen gleich­be­rech­tigt mit ande­ren den Zugang zur phy­si­schen Umwelt,  zu

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Begriffs­be­stim­mun­gen

Handicap Pictogramme

Arti­kel 2 ent­hält Defi­ni­tio­nen, die für die Aus­le­gung und das Ver­ständ­nis der ent­spre­chen­den Begrif­fe in den jewei­li­gen Arti­keln der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on her­an­zu­zie­hen sind. ImEin­zel­nen zäh­len fol­gen­de Begrif­fe dazu: Kom­mu­ni­ka­ti­on Unter dem Begriff der Kom­mu­ni­ka­ti­on wer­den alle For­men der Inter­ak­ti­on – ein­schließ­lich der spe­zi­ell für Men­schen mit Behin­de­run­gen geeig­ne­ten – ver­stan­den, ins­be­son­de­re umfasst der

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Bewusst­seins­bil­dung

Arti­kel 8 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on ver­pflich­tet die Ver­trags­staa­ten zu sofor­ti­gen, wirk­sa­men und geeig­ne­ten Maß­nah­men der Bewusst­seins­bil­dung. Ziel ist es, in der Gesell­schaft das Bewusst­sein für Men­schen mit Behin­de­run­gen zu schär­fen und die Ach­tung ihrer Rech­te und ihrer Wür­de zu för­dern. Die Maß­nah­men sol­len dazu bei­tra­gen, dass Kli­schees, Vor­ur­tei­le und schäd­li­che Prak­ti­ken gegenüber

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Bil­dung

Integration - Inklusion

Arti­kel 24 der UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­ven­­ti­on erkennt das Recht behin­der­ter Men­schen auf Bil­dung an. Die­se Rege­lung wie­der­holt und bekräf­tigt die Rege­lun­gen des Arti­kels 13 des UN-Sozi­al­­pakts, der Arti­kel 28 und 29 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on sowie des Arti­kels 26 der All­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rech­te. Aus­ge­hend vom Prin­zip der Gleich­be­rech­ti­gung gewähr­leis­tet die UN-Behin­­der­­ten­­rechts­­ko­­ven­­ti­on damit ein

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Defi­ni­ti­on von Behinderung

Rollstuhl-Basketball

Vie­le in dem Über­ein­kom­men über Rech­te von Men­schen mit Behin­de­run­gen auf­ge­führ­ten Rech­te fin­den sich bereits als all­ge­mei­ne Men­schen­rech­te in ande­ren Men­schen­rechts­über­ein­kom­men der Ver­ein­ten Natio­nen. Dar­über hin­aus ent­hält die Behin­der­ten­rechts­kon­ven­ti­on ganz spe­zi­ell auf behin­der­te Men­schen abge­stimm­te Richt­li­ni­en. Wie der Name schon sagt, ent­hält das Über­ein­kom­men Bestim­mun­gen für Men­schen mit Behinderungen –

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