Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

Definition von Behinderung

UN-VollversammlungViele in dem Übereinkom­men über Rechte von Men­schen mit Behin­derun­gen aufge­führten Rechte find­en sich bere­its als all­ge­meine Men­schen­rechte in anderen Men­schen­recht­sübereinkom­men der Vere­in­ten Natio­nen. Darüber hin­aus enthält die Behin­derten­recht­skon­ven­tion ganz speziell auf behin­derte Men­schen abges­timmte Richtlin­ien.

Wie der Name schon sagt, enthält das Übereinkom­men Bes­tim­mungen für Men­schen mit Behin­derun­gen — wobei es an ein­er genauen Def­i­n­i­tion von Behin­derung fehlt. Ganz all­ge­mein ist in der Präam­bel erwäh­nt, dass “das Ver­ständ­nis von Behin­derung sich ständig weit­er­en­twick­elt und dass Behin­derung aus der Wech­sel­wirkung zwis­chen Men­schen mit Beein­träch­ti­gun­gen und ein­stel­lungs- und umweltbe­d­ingten Bar­ri­eren entste­ht”.

Wer zu der Gruppe von Men­schen mit Behin­derun­gen zu zählen ist, wird in Artikel 1 Satz 2 der Kon­ven­tion fest­ge­hal­ten: Dazu gehören “Men­schen die langfristige kör­per­liche, seel­is­che, geistige oder Sin­nes­beein­träch­ti­gun­gen haben, welche sie in Wech­sel­wirkung mit ver­schiede­nen Bar­ri­eren an der vollen, wirk­samen und gle­ich­berechtigten Teil­habe an der Gesellschaft hin­dern kön­nen.”