Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

Allgemeine Grundsätze

UN-Gebaude-GenfArtikel 3 der UN-Behin­derten­recht­skon­ven­tion bes­timmt all­ge­meinen Grund­sätze, die dem Ver­ständ­nis der Vorschriften der UN-Behin­derten­recht­skon­ven­tion dienen und bei ihrer Umset­zung her­anzuziehen sind.
Diese all­ge­meinen Grund­sätze des Übereinkom­mens sind im Einzel­nen:

  • die Achtung der dem Men­schen innewohnen­den Würde, sein­er indi­vidu­ellen Autonomie, ein­schließlich der Frei­heit, eigene Entschei­dun­gen zu tre­f­fen, sowie sein­er Unab­hängigkeit im Sinne von Selb­st­bes­tim­mung,
  • die Nicht­diskri­m­inierung,
  • die volle und wirk­same Teil­habe an der Gesellschaft und Ein­beziehung in die Gesellschaft,
  • die Achtung vor der Unter­schiedlichkeit von Men­schen mit Behin­derun­gen und die Akzep­tanz dieser Men­schen als Teil der men­schlichen Vielfalt und der Men­schheit,
  • die Chan­cen­gle­ich­heit,
  • die Zugänglichkeit,
  • die Gle­ich­berech­ti­gung von Mann und Frau,
  • die Achtung vor den sich entwick­el­nden Fähigkeit­en von Kindern mit Behin­derun­gen und die Achtung ihres Rechts auf Wahrung ihrer Iden­tität.